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GESUNDE UND ETHISCH ORIENTIERTE ERNÄHRUNG

Gesunder Bio-Salat aus dem eigenen Garten. (c) Univ.-Prof. Dr. Gerhard W. Hacker, Salzburg (2008).
Bio-Obstschüssel. (c) Univ.-Prof. Dr. Gerhard W. Hacker, Salzburg (2008).
Vorbildlich gehaltenes Hausschwein. Gut-Aiderbichl, Henndorf bei Salzburg. (c) Dr. Gerhard W. Hacker, 2008.

Ergebnisse aus der FORSCHUNG ÜBER BIO-NAHRUNG zum Download finden Sie weiter unten

Folgende Texte wurden aus der ehemaligen Website des Forschungsinstituts für Grund- und Grenzfragen der Medizin und Biotechnologie (www.med-grenzfragen.at) am Universitätsklinikum Landeskrankenhaus Salzburg zitiert (September 2008):

  • Wussten Sie, dass in der EU jährlich mehr als 10.000 Tonnen Antibiotika für die Massentierzucht "verbraucht" werden? (Quelle: BR3-Report, br-online.de. Die Dunkelziffer ist vermutlich noch wesentlich höher!). In China sind es offiziellen Mitteilungen zufolge sogar mehr als 18 Millionen Tonnen Antibiotika für die Massentierhaltung (Quelle: science.orf.at, 12.2.2013). Eine der Folgen: Immer mehr Bakterienstämme werden resistent gegen Antibiotika. Wir Menschen können, wenn wir mit solchen Bakterien in Kontakt kommen und eine Erkrankung entwickeln, heute in vielen Fällen bereits kaum mehr behandelt werden. Dies wird nun auch in der EU zunehmend ein riesiges Problem - Antibiotika wirken oft nicht mehr. In Nahrungsmitteln, vor allem aus der Massentierzucht, sind immer wieder Medikamentenrückstände nachweisbar - und vieles davon nehmen wir - teils über Billig-Nahrungsmittel - zu uns. "Bio" enthält nachweislich keine oder nur in absolut seltenen Ausnahmefällen Medikamentenrückstände. Wenn Sie darauf achten, vorwiegend Bio-Nahrungsmittel zu kaufen und zu essen, tun Sie nicht nur den Tieren und der Umwelt Gutes, sondern vor allem auch sich selbst!

  • Wussten Sie, dass eine Bezeichnung wie "Land-Hendl mit Bauernhofgarantie" weder aussagt, dass es sich um Fleisch von Hühnern aus Freilandhaltung handeln würde, noch, dass diese von einem Bauernhof stammen müssen, der so aussieht, wie Sie sich das vorstellen. Wenn nicht dezidiert "Bio" dabeisteht, bedeuten "Land-Hühnchen" und ähnliche Bezeichnungen, dass es sich sehr wahrscheinlich um Fleisch von Hühnern handeln dürfte, das aus einem Hühnermastbetrieb mit für die meisten Menschen kaum vorstellbaren Haltungsbedingungen stammt. Die betroffenen Tiere haben üblicherweise niemals Tageslicht gesehen (außer durch nicht-transparent gehaltene Fenster) und niemals "Land" betreten, sondern waren zumeist in entsetzlich enge Käfige eingesperrt - deren Verwendung in vielen Regionen der EU, trotz Protesten von Millionen von Menschen, noch immer erlaubt oder "geduldet" ist. Ähnliches gilt für Putenfleisch. Gerade hier werden auch enorme Mengen an Medikamenten bzw. Antibiotika verwendet, damit diese bedauernswerten Tiere überhaupt über"leben". Auch bei der Schweine- und Rindermast herrschen oft unglaubliche Bedingungen; enge Anbindehaltung sind leider Gang und Gäbe - die Tiere können sich dabei oftmals während ihres ganzen Lebens nicht einmal hinsetzen oder hinlegen. Das Wort "Bauernhofgarantie" bedeutet nur, dass das Fleisch von einem Bauernbetrieb stammt - das heißt in vielen, vielleicht den meisten Fällen, von einem Großbetrieb. Und das bedeutet zu allermeist "Mast" und "unwürdiges Leben" für die Tiere, samt dem entsprechenden Verbrauch von Medikamenten (Antibiotika und oftmals sogar Anti-Depressiva) - damit diese bedauernswerten Tiere überhaupt solange überleben können, bis sie zum Schlachthof gebracht werden. Steht das Wort "kontrolliert" auf der Verpackung, also nicht in Kombinaton mit "Bio", versucht die Werbung anscheinend, Ihnen zu suggerieren, Sie würden "Bio" kaufen... Auch Bodenhaltung und Volierenhaltung sind übrigens kaum besser als Käfighaltung: Pro m2 sind bis zu 9 Hühner erlaubt, in manchen Ländern sogar mehr... In Bio-Freilandhaltung und konventioneller Freilandhaltung dagegen muss jedem Huhn mindestens 4 m2 Freiland zur Verfügung stehen! Wenn Sie wirklich Bio haben wollen und nicht auf unseriöse und ethisch meiner Meinung nach unverantwortliche Suggestionen hereinfallen möchten, kaufen und konsumieren Sie bitte nur das, was auch dezidiert als "kontrolliert biologisch" oder aus "kontrolliert organisch" bzw. "kontrolliert ökologisch" ausgewiesen ist.

  • Wussten Sie, dass die Nutztierzucht (und auch die Jagd) in Österreich vom Tierschutzgesetz ausgenommen ist? Und dass leider die Kontrollen durch den Amtstierarzt üblicherweise vorher angemeldet werden, sodass jeder noch schnell alles reinigen und entfernen kann, was auf mangelnde Hygiene oder Nicht-Einhaltung diverser Vorschriften hindeuten würde?

  • Wussten Sie, dass zu viele Vitamine Ihnen nicht helfen, sondern oftmals eher schaden können? Vitamine bewirken, wenn sie in zu großen Mengen aufgenommen werden, sehr oft (auch) ungewollte Immunreaktionen im Körper. Eine Folge: Unser Immunsystem stößt Vitamine, die wir zum Leben essenziell brauchen, immer mehr ab. Derartige Probleme sind z.B. bei den Vitaminen B6, B12 oder E bekannt. Hautprobleme, Juckreiz etc. können verstärkt auftreten. Wenn Sie sich gesund ernähren - also vorwiegend Gemüse und Obst aus kontrolliert-biologischem Anbau essen, immer wieder ("nachhaltig" gefangenen oder aus Bio-Aquakultur stammenden) Fisch zu sich nehmen, aber weitgehend auf Fleisch verzichten oder dieses zumindest stark reduzieren und keine Massen von Süßspeisen, Eiern und Milchprodukten zu sich nehmen, benötigen Sie kaum Vitaminzusätze.
    Vorwiegend bei älteren Menschen, aber auch bei Lichtmangel, wird jedoch - nach Absprache mit dem Arzt! - die gelegentliche Einnahme von Vitamin-D-Präparaten empfohlen. Auch ein Vitamin-B-Komplex (am besten aus Quinoa und nicht aus tierischen Quellen; z.B. erhältlich bei Dr. Michael Ehrenberger) kann, natürlich in mäßiger Dosierung (s.o.), bei Verkrampfungen, Muskel- und Gelenksschmerzen wahre Wunder bewirken.
    Vegane oder zumindest vegetarische Ernährung, vor allem aus Bio-Herstellung, wirkt insgesamt in einem sehr hohen Ausmaß präventiv.

  • Wussten Sie, dass Milch weitaus nicht so gesund ist, wie immer wieder suggeriert wird?! Wie zahlreiche Studien zeigen, leidet ein beachtlicher Prozentsatz der Menschen unter Milch-Unverträglichkeiten (manche Untersuchungen sprechen von bis zu 50 % der erwachsenen Menschen!). Für Kinder ist Milch in den meisten Fällen wichtig und gut verträglich, bei erwachsenen Menschen sollte sie aber eher nur als Zusatz, z.B. zu div. Genussmitteln verwendet werden. Untersuchungen aus dem Paracelsus-Spital (Richterswil, Schweiz) belegen, dass Bio-Milch für Erwachsene und Kinder (und auch beim Stillen von Babies) mehr an gesunden Inhaltsstoffen als konventionelle Milch enthält - und dass diese gesunden Inhaltsstoffe dann auch in der Muttermilch vermehrt nachweisbar sind.

Besonders wertvolle Tipps zum Themenbereich Gesunde Ernährung finden Sie in den Lichtgeschenken von Ursula Demarmels: Zu mehr Lebensfreude, die nur dann echt und gesund ist, wenn sie nicht auf Kosten anderer Lebewesen geht: http://www.spiritualregression.de/views/lichtgeschenke_spirituelle_rueckfuehrungen.html


Meat Free Mondays

Offiziellen UNO-Mitteilungen (Food and Agriculture Organization, FAO) zufolge beträgt der Anteil der Massentierzucht an der Erzeugung klimaschädigender Gase rund 14,5%; namhafte NGOs gehen sogar von über 50% aus. Würden wir nur einen Tag pro Woche auf den Konsum tierischer Produkte, v.a. Fleisch und Wurst verzichten, wäre das Klimaproblem schon nur durch diese einfache Maßnahme so gut wie gelöst!

Ich halte Meat Free Mondays (MFM) für eine enorm wichtige und effiziente Initiative von Sir Paul McCartney und seinem MFM-Team, die sich für rasche Verbesserungen im Klimaschutz, Tierschutz und für mehr Toleranz, Frieden und Liebe auf der Welt einsetzt. Ich unterstütze Meat Free Mondays (Supporters) von ganzem Herzen: "Sie rettet das Leben unzähliger Tiere, öffnet unser Bewusstsein über die unfassbaren mit Massentierhaltung einhergehenden Gräuel und trägt außerordentlich viel viel zu Klimaschutz, Frieden und Liebe auf der Welt bei. Es ist sehr einfach, einen Tag pro Woche auf Fleisch und Wurst zu verzichten. Eine vegetarische oder besser sogar vegane Lebensweise ist grundsätzlich besser für alle: Sie hilft uns letztendlich zu einem längeren und qualitativ besserem Leben, trägt zu einem verbesserten psychischen Status der Menschheit (weniger Aggressionen, weniger Depressionen) und zu verbesserter spiritueller Verbundenheit bei. Wir sind alle Eins: Menschen, Tiere und die Natur. Und wir brauchen einander und sollten unser Bestes geben, alle Lebewesen gut zu behandeln. Ich danke Sir Paul McCartney und der Meat Free Mondays Initiative herzlichst für deren unermüdlichen Einsetz für eine bessere Welt."

Auf der Website www.meatfreemondays.com finden Sie in regelmäßigen Abständen neue köstliche Rezepte für vegane und vegetarische Gerichte. Mit vegetarischer oder besser sogar veganer Lebensweise tun Sie nicht nur den Tieren, der Natur, dem Klima und der ganzen Erde Gutes, sondern auch sich selbst! Vegane Ernährung ist auch ein ethisch sehr zu begrüßendes Mittel, den Weltzhunger zu beenden! "Join us and see how one day in a week can make a world of difference!" (Paul, Mary and Stella McCartney).


Bio ist tatsächlich besser!
Nicht nur für die Umwelt und die betroffenen Lebewesen, sondern auch für SIE!!


Vorsicht vor "Bauernfängermethoden" - bitte lesen Sie dazu unsere beiden hier abrufbaren Diplomarbeiten:

Über die beiden folgenden "Bilder-Links" stellen wir Ihnen zwei durch Univ.-Prof. Dr. Gerhard W. Hacker betreute Diplomarbeiten zum Download als pdf-Files zur Verfügung, in denen Unterschiede bei Inhaltsstoffen von Nahrungsmitteln aus pflanzlicher und tierischer Herkunft abgehandelt wurden - unter besonderer Berücksichtigung von "Bio": Die zwei durch Anklicken der beiden Buttons am Ende des Textes angebotenen Diplomarbeiten stammen von Frau Mag. Gundula SCHINDLEGGER und Herrn Mag. Matthias FLORIAN und wurden am Forschungsinstitut für Grenzfragen der Medizin und Biotechnologie des St. Johanns-Spitals der Salzburger Landeskliniken durchgeführt, gemeinsam mit der Universität Salzburg (Abteilung für Organismische Biologie) und in enger Zusammenarbeit mit dem damaligen Leiter der Forschungsabteilung im Schweizer Paracelsus-Spital Richterswil/ Zürich, Herrn Dr. Lukas RIST.

Diplomarbeiten über Inhaltsstoffe in Nahrungsmitteln aus konventionellem Anbau versus biologischem Landbau/Tierzucht:

Diplomarbeit: Mag. Gundula SCHINDLEGGERDiplomarbeit: Mag. Matthias FLORIAN

      (1.247 KB .pdf)                                             (661 KB .pdf)

Zum Download der pdf-Files bitte die beiden Buttons mit der rechten Maustaste anklicken.


Bodenhaltung (c) Verein RespekTiere Bergheim/Salzburg
Foto mit freundlicher Genehmigung von Herrn Tom Putzgruber, Verein RespekTiere, Bergheim/Salzburg, Träger des Österreichischen Tierschutzpreises 2010.
 

Wenn Sie EIER kaufen, denken Sie bitte daran, dass Bodenhaltung oder Volierenhaltung in der Essenz sehr ähnlich der Käfighaltung einzuordnen sind: Hier leben bis zu neun Hühner pro Quadrameter in riesigen Hallen; bis zu 6000 Tiere drängen sich im Stall; Ställe mit bis zu 30.000 Hühnern sind bereits im Entstehen. Bei der weitaus stressfreieren Freiland- oder Bio-Freilandhaltung dagegen geht es den Hühnern sehr viel besser: Hier hat jedes Huhn tagsüber mindestens vier Quadratmeter Freiland zur Verfügung, bei manchen Bio-Hühnerhaltern sogar noch viel mehr. Es braucht hier üblicherweise auch keine Medikamente wie Valium oder Antibiotika!

Bodenhaltung und Massentierhaltung generell halte ich für extreme Tierquälerei und absolut unvereinbar mit einer spirituell-ethisch oder christlich orientierten Grundhaltung. Diese Art der Tierhaltung empfinde ich als zutiefst entwürdigend; sie verursacht enormes Leid und ist trotzdem gesetzlich erlaubt und wird leider sogar staatlich gefördert...

Bitte entscheiden Sie sich, ob Sie wirklich Boden-, Volieren- oder Käfighaltung - und damit das Leid von Millionen auf engstem Raum gehaltener Hähner unterstützen möchten. Wenn nicht, sind Kompromisse nicht erlaubt! Um ganz sicher zu gehen, ist es oftmals eine sinnvolle Möglichkeit, Eier von Ihnen persönlich gut bekannten lokalen Bauern oder aus kleinen Bio-Läden denen von Großmärkten vorzuziehen! Und wenn Sie auswärts essen gehen, fragen Sie bitte in den Restaurants nach, ob es sich bei den angebotenen Frühstückseidern um solche aus Bio-/Freilandhaltung handelt oder aus Bodenhaltung... Gäste und Kunden haben es in der Hand, Gastronomen durch Ablehnung von Frühstückseiern aus Boden- oder Käfighaltung an eine ethisch vertretbare Grundhaltung zu erinnern und künftig Eier von glücklicheren Hühnern einzukaufen!

Mein LESERBRIEF an eine sehr große oberösterreichische Gratiszeitung (2/2015)
(wurde dort nicht gedruckt, weil man "die Entscheidungsträger nicht beeinflussen" wollte):

Zur Debatte um einen Masthühnerbetrieb für 30.000 Hühner in Altheim/OÖ – Antibiotikaproblematik und ethische Gesichtspunkte

EU-weit “leben” Masthühner unter furchtbaren Bedingungen. Sie werden auf extrem schnelles Wachstum gezüchtet. Missbildungen, Leid und Schmerz bilden den Alltag dieser bedauernswerten Geschöpfe, bis man sie nach 5-8 Wochen schlachtet und damit erlöst. Alleine in Deutschland werden in der Massentierzucht jährlich rund 1.700.000 Kilogramm Antibiotika verwendet – doppelt so viel als beim Menschen. In China sind es offiziellen Zahlen zufolge sogar 100 Millionen Kilogramm pro Jahr. Zusätzlich kommen vielfach noch starke Beruhigungsmittel wie Valium zum Einsatz, damit die Tiere überhaupt die Bedingungen in der Massentierzucht überleben.

Selbstverständlich bleibt das nicht ohne Folgen: Sogar die WHO warnt bezüglich des erschreckend raschen Anstiegs von Antibiotikaresistenzen. Massentierhaltung ist einer der Hauptgründe dafür, dass man viele bakterielle Erkrankungen mittlerweile nicht mehr wirkungsvoll behandeln kann. Im Erdreich unterhalb von Tierställen konnten französische Wissenschaftler resistente Keime nachweisen, die sich – eine grausige Vorstellung, aber wahr – von Antibiotika ernähren. Vielleicht erinnern Sie sich noch an die EHEC-Katastrophe vor einigen Jahren in Deutschland: Die totbringenden EHEC-Bakterien waren ins Grundwasser gelangt... Schon jetzt kennt man ca. 150 unterschiedliche Resistenzgene. Namhafte Genetiker befürchten eine medizinische und menschliche Katastrophe: Resistenzgene könnten nicht nur in das Genom von Bakterien, sondern auch in das von Menschen, Tieren und Pflanzen integriert werden.

Erst vor kurzem wurden in RTL mit versteckter Kamera aufgenommen schrecklichste Haltungsbedingungen in Ställen eines großen oberösterreichischen Hendl-Betriebs dokumentiert. Österreich ist leider auch beim Tierschutz alles andere als ein Musterland. Gesetzlich ist so manches erlaubt, was fühlende Menschen als Tierquälerei bezeichnen würden, wüssten sie nur genauer Bescheid. Wir haben leider keine wirklich strengen Richtlinien, sondern in Bezug auf Massentierzucht nur ein zahnloses und vor allem den Produzenten, aber nicht den Konsumenten oder gar Tieren und der Natur dienendes gutes Tier”schutz”gesetz.

Dass der Verzehr von Produkten aus Massentierhaltung nicht gesund ist, ist durch zahlreiche Studien belegt; natürlich gibt es dazu auch von Interessensgemeinschaften finanzierte Gegenstudien, die uns das Gegenteil weismachen wollen.

In Bodenhaltung sind derzeit 30 kg Masthuhn pro Quadratmeter erlaubt; auf Hühner mit 1,5 kg Gewicht umgerechnet, sind das 20 Hühner pro Quadratmeter! Leider gibt es sogar noch Bestrebungen, die ohnehin schon viel zu hohe Besatzdichte nochmals massiv anzuheben. Die damit verbundene Tierquälerei ist in keiner Weise mit der christlichen Lehre vereinbar; wer die Bibel genau liest, wird feststellen, dass es darum geht, dass der Mensch in Achtung, Mitgefühl und Einklang mit allen Lebewesen und der Natur leben soll – was auch in entsprechenden “Leitlinien zur Schöpfungsverantwortung” (2007) der Erzdiözese Salzburg dokumentiert wurde.

Im Mai 2015 erschien ein großer Teil dieses Leserbriefes dankenswerterweise im SALZBURGER FENSTER; ich beobachte immer wieder die große Offenheit des Salzburger Fensters bezüglich humantären Themen. Viele Monate danach wurde - gegen den Willen der meisten ÖVP-Gemeindevertreter - die Errichtung dieses Massentierhaltungsbetriebes abgelehnt. Hoffentlich für immer!


Siehe auch unter ETHIK-TIPPS

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